Den Namen sagt Ihnen bestimmt nichts oder nicht viel. Wenn doch, dann sind Sie in der Geschichte des Deutshcen Tanzes und Ballet gut eingeführt.

Bis Juli letzten jahres sagte mir den Namen ehrlich gesagt auch nichts, bis wir in Schweden eine nette ältere Dame begegneten. Ich war dabei Schlangen zu filmen und Hanna wollte zu eine Gärtnerei etwas weiter am Weg gelegen, als sie uns freundlich grüßte. Zu unsere Überraschung sprach die Dame fließend Deutsch, was daher kam, dass sie ursprücnglich aus Deutschland kommt.

Es entwickelte sich ein Gespräch, wir saßen in ihr Wohnzimmer und tranken Kaffee und sie erzählte aus der Geschichte ihrer Familie. Und das war eben die Familie des Helge Peter(s) Pawlinin. das (s) steht deswegen da, weil nicht ganz klar ist ob der gute Mann Helge Peter hieß oder Peters-Pawlinin. Ich erösnlich tendiere dazu die erste Variante für richtig zu halten, in verschiedene Veräffentlichungen die ich inzwischen gefunden habe, wird aber die zweite Variante benutzt. Deswegen.

Bei einem zweiten besuch dürfte ich dann vieles von dem was sie erzählte auf Video aufzeichnen, ein Projekt was mich immer noch beschäftigt, da ich das Video gerade schneide und das was sie auf Deutsch erzählte ins Englische übersetze als Untertitel für die Familie. Wenn alles klappt, ist in wenige Wochen ein Film, inklusive Untertitel, des Interviews fertig und werde ich dies in Juli die Familie übergeben.

Nebenbei, weil ich halt neugierig bin (nein gerne gut informiert ist besser gesagt…), habe ich natürlich das eine oder andere recherchiert. Schon beim Erzählen viel auf, dass einiges was sie meinte sich aus eigenem Erleben zu erinnern nur aus Erzählungen stammen kann. Geboren in 1936 kann sie sich, als Beispiel, natürlich nicht an Ereignisse aus 1933 erinnern.

Trotzdem, ein spannendes Interview und wo ich jetzt dabei bin das ganze zu transkribieren und noch einmal viel genauer höre was sie erzählt, fällt mir auf wie angenehm ihre Form des Erzählens ist. Manchmal war es schwer eine Linie zu halten, sie springt ein wenig hin und her, aber mit geschicktes Fragen und immer wieder zurück auf die Zeitlinie kommend, doch sehr nett.

Natürlich kein professionelles Interview und auch die Aufzeichnungen hätten professioneller sein können, doch dann wäre es vermutlich weniger authentisch gewesen. So ist es die Tochter die erzählt, Erinnerungen und Familiengeschichten so wie sie weiter gereicht worden sind. Ein Stückchen lebendige Geschichte, durch dieses Interview erhalten für die Familie. Mal sehen ob ich, wenn alles fertig ist, dieses Interview in ein etwas größeren Rahmen einbetten kann. So mit historische Verweisen, Bilder aus dem Tanzarchiv Köln, Unterlagen aus andere Quellen etc.

Bereits jtzt muss ich mich bedanken bei Herr Marbach aus der Schweiz, der mir auf eine Anfrage ein guten Schritt weiter auf dem Weg beim Einordnnen der Geschichten geholfen hat. Ich sehe noch spannende Stunden und Tage auf mich zukommen, wunderbar einfach.

In diesem Sinne beschäftigt,

 

Olav

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